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Samstag, 17.05.2003 früh um 03:30 Uhr ging der
Wecker für uns. Wolfi stand als erster auf, da er noch seinen Bruder
abholen musste, der als Copilot bei Lutz mitfahren durfte. Danach quälte
ich mich aus dem Bett und wurde von Josef schon mit einem fröhlichen "Guten
Morgen" begrüßt. Nachdem alle geweckt und gewaschen waren, gab es
noch ein kleines Frühstück mit einem selbstgemachten Kuchen von Josef´s
Schwester. Gegen 04:50 Uhr kam dann auch Wolfi mit seinem Bruder Tom und
tranken auch noch schnell ihren Kaffee.
Um 05:30 Uhr hieß es dann Abmarsch - auf zur großen
Reise! Das Gepäck wurde verstaut und die Motoren gestartet. In einem Konvoi
von 4 Smarts ging es im Morgengrauen auf die Garmischer Autobahn Richtung Österreich.
Nach einer kurzen "Blasen-Stopp-Pause" mussten wir
mit Schrecken feststellen, dass an Thomas' Smart am linken Vorderrad eine
Schraube fehlte und die anderen gelockert waren. Schnell holte Josef seinen
Schraubenschlüssel aus dem Auto und es wurden vorsichtshalber bei allen
Smarts die Radschrauben noch mal überprüft und festgezogen. Eines stand für
alle fest: So konnte man Thomas auf keinen Fall bis nach Ancona fahren
lassen. Die Frage war nur "Wo bekommt man um 07:00 Uhr in der Früh so
eine Schraube her". Wir entschlossen uns weiterzufahren und alle
Tankstellen, die auf dem Weg liegen nach einer Schraube zu fragen. Es war
jedoch wie verhext - entweder die Werkstatt hatte geschlossen oder es gab
keine passende Schraube.
Wir entschlossen uns, in Österreich nach Innsbruck zu
fahren, um dort ein Smartcenter ausfindig zu machen. Tja, ein Smartcenter
gab es leider nicht in Innsbruck, dafür aber einen sehr netten Tankwart,
der die Mühe nicht scheute und in seiner Werkstatt in seinen
Schraubenkisten nachzusehen, ob nicht doch eine passende zu finden ist. Glücklicherweise
fand sich die passende Schraube und so konnten wir unbeschwert unsere Reise
weiterführen.
Es ging weiter Richtung Brenner, Bozen, Verona, Modena und
Bologna. Die "Staugötter" waren an diesem Tag den Smart wirklich
wohlgesonnen, so dass wir ohne jeglichen Stau über die Autobahn 'heizen'
konnten. Per Walkie-Talkie verständigten wir uns immer zwecks den
Tankstopps - mann, die Benziner hielten einen aber wirklich auf
<grins>.
Auf der Höhen von Forli stießen dann Andi und Vroni noch
vor dem vereinbarten Treffpunkt auf unseren Konvoi. Schnell wurde die nächste
Raststätte angepeilt um die beiden begrüßen zu können. Nach einer etwas
längern Pause ging es dann ganz entspannt nach Ancona.
Gegen 16:00 Uhr kamen wir dann am Fährhafen von Ancona an
und reihten uns in die wartende Autoschlange ein. Lange mussten wir
allerdings nicht warten, bis unsere Smarties von dem riesigen Bauch des
Schiffes "verschluckt" wurden. Nachdem wir die stressige Prozedur
des Einparken hinter uns gebracht hatten - das war eine Wissenschaft für
sich - konnten wir in aller Ruhe einchecken.
Josef, Lutz, Andi und Vroni teilten sich ein 4-Bett Zimmer,
Thomas, Tom und wir das andere. Interessiert schauten wir alle noch beim
Verladen der restlichen Fahrzeug zu bevor das Schiff ablegte. Die erste
Etappe der Reise war geschafft!
Nachdem die Fähre erkundet war, suchten wir uns ein gemütliches
Plätzchen, um gemeinsam Brotzeit (bzw. Jause, wie unsere Österreicher
sagen würden) zu machen. Zu Essen gab es einen super leckern Südtiroler
Schinken, Käse, Brot und Wein. Alle diese Köstlichkeiten hat Josef für
uns gesponsert. War das lecker! Josef konnte den Schinken gar nicht so
schnell aufschneiden, wie wir ihn gegessen hatten. Nach dem Essen verzogen
sich alle bald auf ihre Zimmer, um todmüde in die Kojen zu fallen.
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