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 2004
 Auf ein neues?

Samstag, 17.05.2003 früh um 03:30 Uhr ging der Wecker für uns. Wolfi stand als erster auf, da er noch seinen Bruder abholen musste, der als Copilot bei Lutz mitfahren durfte. Danach quälte ich mich aus dem Bett und wurde von Josef schon mit einem fröhlichen "Guten Morgen" begrüßt. Nachdem alle geweckt und gewaschen waren, gab es noch ein kleines Frühstück mit einem selbstgemachten Kuchen von Josef´s Schwester. Gegen 04:50 Uhr kam dann auch Wolfi mit seinem Bruder Tom und tranken auch noch schnell ihren Kaffee.

 Um 05:30 Uhr hieß es dann Abmarsch - auf zur großen Reise! Das Gepäck wurde verstaut und die Motoren gestartet. In einem Konvoi von 4 Smarts ging es im Morgengrauen auf die Garmischer Autobahn Richtung Österreich. 

Nach einer kurzen "Blasen-Stopp-Pause" mussten wir mit Schrecken feststellen, dass an Thomas' Smart am linken Vorderrad eine Schraube fehlte und die anderen gelockert waren. Schnell holte Josef seinen Schraubenschlüssel aus dem Auto und es wurden vorsichtshalber bei allen Smarts die Radschrauben noch mal überprüft und festgezogen. Eines stand für alle fest: So konnte man Thomas auf keinen Fall bis nach Ancona fahren lassen. Die Frage war nur "Wo bekommt man um 07:00 Uhr in der Früh so eine Schraube her". Wir entschlossen uns weiterzufahren und alle Tankstellen, die auf dem Weg liegen nach einer Schraube zu fragen. Es war jedoch wie verhext - entweder die Werkstatt hatte geschlossen oder es gab keine passende Schraube. 

Wir entschlossen uns, in Österreich nach Innsbruck zu fahren, um dort ein Smartcenter ausfindig zu machen. Tja, ein Smartcenter gab es leider nicht in Innsbruck, dafür aber einen sehr netten Tankwart, der die Mühe nicht scheute und in seiner Werkstatt in seinen Schraubenkisten nachzusehen, ob nicht doch eine passende zu finden ist. Glücklicherweise fand sich die passende Schraube und so konnten wir unbeschwert unsere Reise weiterführen.

Es ging weiter Richtung Brenner, Bozen, Verona, Modena und Bologna. Die "Staugötter" waren an diesem Tag den Smart wirklich wohlgesonnen, so dass wir ohne jeglichen Stau über die Autobahn 'heizen' konnten. Per Walkie-Talkie verständigten wir uns immer zwecks den Tankstopps - mann, die Benziner hielten einen aber wirklich auf <grins>. 

Auf der Höhen von Forli stießen dann Andi und Vroni noch vor dem vereinbarten Treffpunkt auf unseren Konvoi. Schnell wurde die nächste Raststätte angepeilt um die beiden begrüßen zu können. Nach einer etwas längern Pause ging es dann ganz entspannt nach Ancona. 

Gegen 16:00 Uhr kamen wir dann am Fährhafen von Ancona an und reihten uns in die wartende Autoschlange ein. Lange mussten wir allerdings nicht warten, bis unsere Smarties von dem riesigen Bauch des Schiffes "verschluckt" wurden. Nachdem wir die stressige Prozedur des Einparken hinter uns gebracht hatten - das war eine Wissenschaft für sich - konnten wir in aller Ruhe einchecken. 

Josef, Lutz, Andi und Vroni teilten sich ein 4-Bett Zimmer, Thomas, Tom und wir das andere. Interessiert schauten wir alle noch beim Verladen der restlichen Fahrzeug zu bevor das Schiff ablegte. Die erste Etappe der Reise war geschafft!

Nachdem die Fähre erkundet war, suchten wir uns ein gemütliches Plätzchen, um gemeinsam Brotzeit (bzw. Jause, wie unsere Österreicher sagen würden) zu machen. Zu Essen gab es einen super leckern Südtiroler Schinken, Käse, Brot und Wein. Alle diese Köstlichkeiten hat Josef für uns gesponsert. War das lecker! Josef konnte den Schinken gar nicht so schnell aufschneiden, wie wir ihn gegessen hatten. Nach dem Essen verzogen sich alle bald auf ihre Zimmer, um todmüde in die Kojen zu fallen.

 

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